Die Insellieferung kostet Aufschlag – bisher zahlen möglicherweise Sie ihn
Jeder Paketdienst berechnet für Sendungen auf Inseln und in abgelegene Gebiete einen Aufschlag. Sylt, Föhr, Amrum, Helgoland, die Halligen, Hiddensee, Norderney oder auch die Inseln im Chiemsee stehen bei jedem Dienstleister in einer eigenen Preiszeile, je nach Insel und Anbieter zwischen wenigen Euro und einem zweistelligen Betrag pro Paket. Ihre Versandpreisliste im Shop kennt diese Zeile in aller Regel nicht – der Kunde zahlt den normalen Versand, und die Differenz bleibt bei Ihnen hängen. Bei ein paar Inselbestellungen im Monat ist das ein Betrag, den nie jemand bewusst entschieden hat.
Der Zuschlag, der sich selbst berechnet
Das Modul erweitert Ihren Gambio-Shop um genau diese fehlende Zeile. Sie hinterlegen einmal, für welche Länder, welche Postleitzahlen und welche Versandarten ein Zuschlag gelten soll und wie hoch er ist. Ab diesem Moment erkennt der Shop die betroffenen Lieferadressen selbst: Der Zuschlag erscheint bereits bei der Auswahl der Versandart, wandert als eigene, klar benannte Zeile in die Bestellsumme und von dort automatisch in die Bestellbestätigung, in die Bestellverwaltung und auf Rechnung und Lieferschein. Sie müssen nichts nachrechnen, nichts nachbuchen und keine Bestellung von Hand korrigieren.
Ihre Vorteile auf einen Blick
Beliebig viele Zuschlagszonen mit eigenem Namen. Nordfriesische Inseln, Ostfriesische Inseln, Ostseeinseln, Binnenseeinseln – jede Zone trägt den Namen, den Sie ihr geben, und genau dieser Name steht später in der Bestellung und auf der Rechnung. Kein anonymer Sammelposten mehr.
Postleitzahlliste per Datei einlesen. Die Liste Ihres Paketdienstes laden Sie einfach hoch – als CSV, als Textdatei oder als kommagetrennte Liste. Einzelne Postleitzahlen und ganze Bereiche wie 25992-25999 lassen sich mischen.
Festbetrag, Prozentsatz oder Gewichtsstaffel. Je Zone frei wählbar, dazu Mindestbetrag, Höchstbetrag und eine Grenze, ab der der Zuschlag ganz entfällt – ein wirksamer Kaufanreiz auf genau den Strecken, die Sie ohnehin bedienen.
Je Versandart unterschiedlich. Wenn ein Dienstleister die Insel teurer berechnet als der andere, hinterlegen Sie genau das – mit eigenem Betrag je Paketdienst.
Zuschlag je Paket. Teilt Ihr Shop eine schwere Bestellung in mehrere Pakete, wird der Aufschlag entsprechend vervielfacht. Genau so rechnet Ihr Dienstleister auch ab. Wahlweise auch nur einmal je Bestellung.
Auch bei versandkostenfreier Lieferung. Der Versand bleibt frei, der Inselaufschlag wird trotzdem weitergegeben – die kaufmännisch übliche Lösung, ein Schalter im Setup.
Volle Transparenz für den Käufer. Der Betrag steht offen bei der Versandart und in der Bestellsumme, nicht versteckt in den Versandkosten. Das vermeidet Rückfragen, Beschwerden und Abbrüche nach dem Kauf.
Selbstabholung bleibt frei. Wer die Ware abholt, zahlt selbstverständlich keinen Inselzuschlag.
Steuerlich sauber. Der Zuschlag folgt der Steuerklasse der gewählten Versandart und wird für Brutto- wie Nettokunden korrekt ausgewiesen.
Geführte Eingabe. Eine Eingabehilfe im Setup zeigt das erwartete Format, prüft Ländercodes, Postleitzahlen und Beträge schon beim Tippen und verhindert, dass ein fehlerhafter Eintrag in den laufenden Betrieb gelangt.
Prüfwerkzeug statt Rätselraten. Land und Postleitzahl eingeben – und Sie sehen für jede Zone, ob sie greift und wenn nicht, warum nicht. Die häufigste Supportfrage ist damit in einem Klick beantwortet.
Auswertung mit Zahlen, die Sie brauchen. Summe, Anteil, Durchschnitt, Verlauf nach Monaten und Aufstellungen nach Zone, Versandart, Land und Postleitzahl – eine belastbare Grundlage für das nächste Gespräch mit Ihrem Paketdienst.
In Minuten eingerichtet. Zone anlegen, Postleitzahlen einlesen, Betrag hinterlegen, Modul einschalten – fertig. Kein Eingriff in Templates, keine Programmierung.
Für wen sich das Modul lohnt
Für jeden Gambio-Shop, der regelmäßig auf Inseln oder in Fernzonen liefert – und das sind mehr Shops, als man denkt: Deutschland allein hat mit den Nord- und Ostfriesischen Inseln, den Halligen, Helgoland, Fehmarn, Rügen, Hiddensee, Poel und den Binnenseeinseln ein gutes Dutzend Zuschlagsgebiete. Besonders deutlich rechnet sich das Modul bei schweren und sperrigen Sendungen, bei Baustoffen, Möbeln, Getränken und Gartenartikeln, und überall dort, wo mehrere Pakete je Bestellung die Regel sind.
Über den Inselzuschlag hinaus einsetzbar
Weil die Bezeichnung der Summenzeile frei änderbar ist, deckt das Modul jeden Fall ab, der nach demselben Muster funktioniert: Fernzonenentgelte des Paketdienstes, Zuschläge für Höhenlagen und schwer erreichbare Orte, Zuschläge für bestimmte Auslandsregionen oder Aufschläge für Zustellgebiete, die Ihr Dienstleister gesondert berechnet. Sie ändern lediglich den Text – die Logik aus Land, Postleitzahl, Versandart und Betrag bleibt dieselbe.
Häufige Fragen
Sieht mein Kunde den Zuschlag vor dem Kauf?
Ja, und zwar früh: bereits im Warenkorb, sobald die Lieferanschrift bekannt ist, danach bei der Auswahl der Versandart und schließlich als eigene Zeile in der Bestellsumme. Böse Überraschungen auf der letzten Seite gibt es nicht.
Wie viele Zonen kann ich anlegen?
So viele, wie Sie brauchen. Jede Zone hat einen Namen, eine Reihenfolge und einen eigenen Ein-/Ausschalter, sodass Sie eine Zone auch saisonal ruhen lassen können.
Muss ich hunderte Postleitzahlen abtippen?
Nein. Laden Sie die Liste Ihres Paketdienstes als Datei hoch – CSV, Textdatei oder kommagetrennte Liste. Kopfzeilen, Anführungszeichen und Doppelte erkennt das Modul selbst.
Was passiert, wenn eine Postleitzahl nicht hinterlegt ist?
Dann passiert nichts. Es wird kein Zuschlag berechnet und keine leere Zeile angezeigt. Der Bestellvorgang läuft exakt wie zuvor.
Kann ich für verschiedene Paketdienste verschiedene Beträge hinterlegen?
Ja. Sie legen je Versandart einen eigenen Bereich mit eigenem Betrag an. Ohne Angabe einer Versandart gilt ein Bereich für alle Versandarten außer der Selbstabholung.
Wird der Zuschlag bei mehreren Paketen mehrfach berechnet?
Sie entscheiden das. In der Voreinstellung wird je Paket abgerechnet, so wie Ihr Dienstleister es tut; der Kunde sieht dabei die Paketzahl und den Betrag je Paket. Alternativ fällt der Zuschlag genau einmal je Bestellung an.
Und bei versandkostenfreier Lieferung?
Auf Wunsch wird der Inselzuschlag auch dann erhoben. Der Versand bleibt frei, der Aufschlag des Paketdienstes wird trotzdem weitergegeben. Wer das nicht möchte, schaltet es mit einer Einstellung ab.
Wird der Zuschlag besteuert?
Ja, und zwar mit der Steuerklasse der gewählten Versandart – der Zuschlag wird damit steuerlich genauso behandelt wie die Versandkosten selbst. Für versandkostenfreie Bestellungen legen Sie die Steuerklasse an der Summenzeile fest.
Ändern sich bereits erteilte Bestellungen, wenn ich die Beträge anpasse?
Nein. Jede Bestellung behält die Werte, die zum Zeitpunkt der Bestellung galten. Rechnungen bleiben mit ihren Belegen konsistent.
Muss ich etwas an meinem Template ändern?
Nein. Der Zuschlag nutzt die reguläre Bestellsummen-Zusammenfassung Ihres Shops und fügt sich in jedes Theme ein. Die Hervorhebung des Hinweises lässt sich über eigenes CSS im Theme anpassen.
Jetzt den Inselaufschlag dorthin geben, wo er hingehört
Jede Insellieferung ohne ausgewiesenen Zuschlag kostet Sie bares Geld – und zwar bei jeder einzelnen Bestellung aufs Neue. Richten Sie das Modul einmal ein und lassen Sie Ihren Shop den Zuschlag ab sofort selbst berechnen. Jetzt bestellen und ab der nächsten Inselbestellung sparen.
Probieren Sie selbst: