Teillieferungen – Kundenservice pur
Ein einziger fehlender Artikel hält die ganze Bestellung auf. Der Kunde wartet, fragt nach, storniert – und die Ware, die längst im Regal liegt, bleibt liegen. Dieses Modul löst den Stau an beiden Enden: Es fragt den Kunden im Bestellablauf, ob er die sofort verfügbaren Artikel vorab haben möchte, und es gibt Ihnen im Backend das Werkzeug, um genau diese Artikel in genau der richtigen Menge auf einen Lieferschein zu bringen.
Der Kunde entscheidet – im Bestellablauf, nicht per E-Mail
Enthält der Warenkorb einen Artikel, der nicht in der gewünschten Menge lieferbar ist, erscheint im Versandschritt eine klar formulierte Frage: alles zusammen abwarten oder das Verfügbare sofort erhalten? Der Kunde sieht dabei sofort, was die vorgezogene Teillieferung kostet. Vorausgewählt ist immer die Gesamtlieferung, die Teillieferung ist also eine bewusste Entscheidung. Bei Selbstabholung entfällt die Frage von selbst. Sie sparen sich damit die Rückfrage per E-Mail, die ohnehin erst Stunden später beantwortet wird – und der Kunde bricht den Kauf nicht ab, weil er nicht weiß, wann er seine Ware bekommt.
Teil-Lieferschein mit echter Mengenauswahl
Der eigentliche Aufwand entsteht im Lager: Was geht heute raus, was folgt später? Genau dort setzt das Modul an. In der Bestellübersicht öffnet ein eigener Menüpunkt ein Fenster mit allen Positionen der Bestellung. Zu jeder Zeile stehen die bestellte, die bereits gelieferte und die noch offene Menge; im Eingabefeld ist die offene Menge bereits vorbelegt. Sie kreuzen an, korrigieren wo nötig, und erzeugen den Lieferschein – er enthält ausschließlich die gewählten Positionen mit den gewählten Mengen.
Restmengen, die sich selbst mitrechnen
Jede Lieferung wird unter ihrer Lieferscheinnummer festgehalten. Beim nächsten Aufruf stimmen Geliefert und Offen von allein, vollständig gelieferte Positionen sind gesperrt, und mehr als die offene Menge lässt sich gar nicht erst auf einen Beleg bringen. So arbeiten Sie eine Bestellung Stück für Stück ab, ohne Strichliste und ohne doppelte Lieferung. In der Bestelldetailansicht führt eine Lieferhistorie zusammen, welche Menge mit welchem Lieferschein an welchem Tag hinausgegangen ist – auf einen Blick, ohne Nachschlagen.
Den Zusatzaufwand fair abrechnen
Ein zweites Paket kostet Sie Porto. Ob Sie das weitergeben, entscheiden Sie: Der Teillieferungszuschlag lässt sich je Land festlegen, etwa 4,95 für Deutschland, 5,95 für Österreich und ein Standardsatz für alle übrigen. Über Zonen schränken Sie ein, wo Sie Teillieferungen überhaupt anbieten. Einzelne Länder können Sie kostenfrei stellen, und wer Teillieferungen grundsätzlich als Service versteht, lässt das Zuschlagsfeld einfach leer. Der Zuschlag wird korrekt versteuert und erscheint an der von Ihnen bestimmten Stelle der Summenaufstellung.
Passt sich Ihrer Lagerführung an
Führen Sie Bestände, erkennt das Modul die Teillieferungssituation genau dann, wenn Ihr Shop den Artikel im Warenkorb als nicht ausreichend verfügbar markiert – inklusive Varianten. Arbeiten Sie ohne Bestandsführung und bilden Verfügbarkeit über Lieferzeiten ab, stellen Sie stattdessen einen Lieferstatus als Auslöser ein. Dann entscheidet allein dieser Status, und der Bestand bleibt außen vor. Beide Betriebsarten sind mit einer einzigen Einstellung umgeschaltet.
Klare Ansagen auf allen Belegen
Teil- und Final-Lieferschein tragen jeweils einen erklärenden Satz für den Kunden, damit im Paket niemand rätselt, ob etwas fehlt. Auf Wunsch nimmt auch die Bestellbestätigung einen Hinweis auf die gewählte Liefervariante auf. Sämtliche Texte – von der Frage im Bestellablauf über die Beschriftungen im Auswahlfenster bis zu den Sätzen auf den Belegen – liegen in Deutsch und Englisch vor und lassen sich über die Shopfunktion „Texte ändern“ an Ihre Tonalität anpassen.
Für wen sich das Modul rechnet
- Händler mit vielen Positionen je Bestellung, bei denen selten alles gleichzeitig verfügbar ist
- Sortimente mit Streckengeschäft, Sonderbestellungen oder saisonalen Lieferengpässen
- Shops, die heute per E-Mail nachfragen, ob geteilt geliefert werden darf
- Lager, die Teillieferungen bereits von Hand auf Papierlisten verwalten
- Betreiber, die den Mehraufwand einer Zweitsendung sauber abrechnen möchten
Häufige Fragen
Muss der Kunde die Teillieferung wählen, damit ich Teilmengen liefern kann?
Nein. Die Mengenauswahl im Backend arbeitet unabhängig von der Entscheidung des Kunden und steht bei jeder Bestellung zur Verfügung.
Kann ich eine Position versehentlich doppelt liefern?
Nein. Das Modul begrenzt jede Eingabe auf die tatsächlich offene Menge und sperrt vollständig gelieferte Positionen.
Funktioniert das auch mit Artikelvarianten?
Ja. Sowohl die Erkennung der Lieferbarkeit als auch die Mengenauswahl arbeiten auf Ebene der Bestellposition und damit variantengenau.
Wie viele Teillieferungen sind je Bestellung möglich?
Beliebig viele. Sie liefern so lange in Teilmengen, bis nichts mehr offen ist.
Werden Originaldateien des Shops verändert?
Nein. Das Modul arbeitet ausschließlich über die dafür vorgesehenen Erweiterungspunkte und übersteht damit Shopupdates.
Ist der Zuschlag verpflichtend?
Nein. Sie können Teillieferungen kostenlos anbieten, einzelne Länder ausnehmen oder je Land unterschiedliche Beträge festlegen.
Jetzt Wartezeiten verkürzen
Geben Sie Ihren Kunden die Wahl und Ihrem Lager ein Werkzeug, das mitzählt. Sichern Sie sich das Modul für Teillieferungen und machen Sie aus einer wartenden Bestellung zwei zufriedene Sendungen.
Testen Sie selbst: