Mannis-Zahlenwunder
Belastbare Zahlen, ohne Daten aus dem Haus zu geben
Wer einen Onlineshop führt, braucht belastbare Zahlen – und zwar ohne dafür Daten aus dem Haus zu geben oder Tabellen von Hand zusammenzustellen. Genau hier setzt Mannis Zahlenwunder an. Das Modul erweitert den Adminbereich Ihres Gambio-Shops um eine vollständige Umsatz- und Verkaufsstatistik, die sich ausschließlich aus den Daten speist, die Ihr Shop ohnehin führt. Alle Berechnungen laufen im eigenen Shop; keine einzige Umsatzzahl verlässt Ihr System.
Das Tagesgeschäft auf einen Blick
Die Startseite beantwortet die Fragen des Tagesgeschäfts in einer einzigen Ansicht. In den Spalten stehen Heute, Gestern, der laufende Monat, der Vormonat und der Vorvormonat, das laufende Jahr, das Vorjahr sowie der Gesamtzeitraum seit der ersten Bestellung. In den Zeilen stehen Bestellzahlen, Zwischensummen, Rechnungsbeträge, Versandkosten, Gutscheine und Kupons sowie die Stornierungen. Prozentwerte weisen überall die Differenz zum Vergleichszeitraum aus – sauber begrenzt auf abgeschlossene Tage, damit der Vorjahresvergleich auch wirklich vergleichbar bleibt.
Sie bestimmen, was als Umsatz zählt
Entscheidend für die Aussagekraft ist, welche Bestellungen überhaupt einfließen. Diese Kontrolle bleibt vollständig bei Ihnen: In der Konfiguration legen Sie für jeden Bestellstatus Ihres Shops fest, ob er als Umsatz, als Stornierung oder als Zahlungsabbruch gewertet wird. Ändern Sie diese Zuordnung später, rechnet das Modul den gesamten Bestand automatisch neu durch. Ebenso bestimmen Sie, welche Zahlarten, Versandarten und Kundengruppen ausgewiesen werden – und geben ihnen bei Bedarf eigene, sprechende Titel statt der technischen Modulnamen.
Neukunden, Bestandskunden und Stornoquote
Unterhalb der Kernzahlen zeigen die erweiterten Daten die Durchschnittswerte sowie die Aufschlüsselung nach Kundengruppen, Zahlarten und Versandarten. Eine eigene Zeile beantwortet die Frage, ob Ihr Umsatz von neuen oder von wiederkehrenden Käufern getragen wird: Neukunden, Bestandskunden und Neukundenanteil je Zeitraum. Als Kunde gilt dabei die Bestell-E-Mail-Adresse, damit wiederkehrende Gastbesteller nicht fälschlich als Neukunden gezählt werden. Daneben steht die Stornoquote nach Anzahl und nach Wert samt Durchschnittswert je Storno.
Artikel, Kategorien, Hersteller und Lieferländer
Über das Menüband erreichen Sie die einzelnen Auswertungen. Die Artikelauswertung zeigt die meistverkauften Produkte, wahlweise über das gesamte Sortiment oder je Kategorie, mit Stückzahlen und Warenwerten und einer Detailansicht zu Artikelnummer, Kategorien sowie erstem und letztem Verkauf. Die Kategorieauswertung verdichtet über beliebig viele Unterebenen hinweg, die Herstellerauswertung führt von der Rangliste direkt in die Artikelliste des jeweiligen Herstellers, und die Länderauswertung zeigt, aus welchen Lieferländern Ihre Umsätze kommen.
Der Blick über den Tag hinaus
LastMonth stellt die letzten zwölf Monate dem jeweiligen Vorjahresmonat gegenüber, Last Years vergleicht die Jahre seit der ersten Bestellung. Die Charts zeichnen die Umsatzverläufe grafisch nach – wahlweise über das Kalenderjahr oder rollierend über die letzten zwölf Monate. Die Prognosen rechnen den bisherigen Verlauf auf das Monats- und Jahresende hoch und geben dabei offen an, wie groß die Datengrundlage bereits ist.
Jeden beliebigen Tag als „heute“ betrachten
Eine Besonderheit ist die Datumssimulation. Über den Kalender wählen Sie ein beliebiges Datum zwischen der ersten Bestellung und heute; das Modul betrachtet diesen Tag anschließend als „heute“ und zeigt sämtliche Auswertungen so, wie sie damals ausgesehen hätten. Damit lassen sich Entwicklungen nachvollziehen, statt sie nur zu vermuten. Solange die Simulation läuft, sind alle Datumszeilen farblich hervorgehoben, damit keine Verwechslung entsteht.
Drucken, exportieren, an den Steuerberater geben
Alle Ansichten lassen sich im A4-Querformat drucken. Für die Lieferländer gibt es eine gesonderte Monatsauswertung als Vorlage für Steuerberater oder Finanzamt, und die Tageswerte lassen sich als CSV-Datei herunterladen – Excel-fertig, mit Semikolon und deutschem Dezimalkomma. Auch die Übersicht der Statuszuordnung ist druckbar: Sie dokumentiert, wie die ausgewiesenen Zahlen zustande kommen.
Auch bei sehr vielen Bestellungen zügig
Damit große Shops flüssig arbeiten können, verdichtet das Modul die Bestelldaten zu Tagessummen und pflegt diesen Zwischenspeicher selbsttätig: Neue und geänderte Bestellungen werden fortgeschrieben, geänderte Einstellungen führen zu einem Neuaufbau. Sie müssen nichts von Hand anstoßen.
Häufige Fragen
Verändert das Modul meine Shopdaten?
Nein. Das Modul erzeugt keine eigenen Geschäftsdaten und ändert nichts an Bestellungen, Artikeln oder Kundendaten – es liest ausschließlich aus. Geschrieben wird allein in die eigenen Tabellen des Zwischenspeichers.
Warum weichen die Zahlen vom Dashboard des Shops ab?
In aller Regel, weil beide unterschiedliche Bestellstatus einbeziehen. Das Dashboard rechnet fest mit allen Status außer einem; im Modul bestimmen Sie die Auswahl selbst. Prüfen Sie zuerst die Statuszuordnung in der Konfiguration.
Rechnet das Modul Fremdwährungen um?
Ja. Bestellungen in anderen Währungen werden über den in der Bestellung gespeicherten Umrechnungskurs auf die Shopwährung gebracht, so dass alle Summen vergleichbar bleiben.
Kann ich die Zahlen nach Excel übernehmen?
Ja, über den CSV-Export der Tageswerte. Die Datei lässt sich unverändert in Excel oder LibreOffice öffnen.
Wer darf die Statistik sehen?
Nur angemeldete Administratoren. Die Rechtevergabe für weitere Mitarbeiter erfolgt über die Rollenverwaltung Ihres Shops.
Muss ich die Daten von Hand aktualisieren?
Nein. Das Modul erkennt neue und geänderte Bestellungen selbst und schreibt den Zwischenspeicher fort. Ein Neuaufbau lässt sich bei Bedarf zusätzlich von Hand anstoßen.