Versand nach Versandgruppen
Ein Kabel und eine Küchenzeile kosten im Versand nicht dasselbe. Ihr Shop weiß das nicht: Er kennt nur eine Versandkostenregel für den gesamten Warenkorb, gestaffelt nach Gewicht, nach Bestellwert oder pauschal. Solange Sie nur eine Art von Ware verschicken, geht das gut. Sobald Ihr Sortiment gemischt ist, bezahlen Sie drauf oder Ihre Kunden springen ab – denn eine Regel, die den Speditionsversand deckt, macht das kleine Zubehörteil unverkäuflich teuer, und eine Regel, die zum Zubehör passt, lässt Sie beim Sperrgut jedes Mal Geld verlieren.
Eine Versandgruppe je Warenart
Unser Modul löst das an der Wurzel. Sie legen Versandgruppen an, so viele wie Ihr Sortiment braucht – etwa „Warenpost“, „Paket“, „Sperrgut“ und „Spedition“ – und ordnen jedem Artikel die passende Gruppe zu. Im Warenkorb betrachtet das Modul anschließend jede vertretene Gruppe für sich: Es bildet je Gruppe Warenwert, Stückzahl und Gewicht, ermittelt für jede Gruppe ihre eigenen Versandkosten und fasst die Einzelbeträge zu einer Summe zusammen. Ein Warenkorb aus einem Regal und drei Schrauben wird damit genauso richtig berechnet wie einer, in dem nur Schrauben liegen.
Staffeln, wie Sie sie brauchen
Jede Versandgruppe bekommt ihre eigene Staffelung – wahlweise nach Bestellsumme, nach Stückzahl oder nach Gewicht. Für die Gruppe „Paket“ also Preise nach Kilogramm, für die Gruppe „Zubehör“ Preise nach Stückzahl, für die Gruppe „Spedition“ vielleicht ein fester Betrag ohne jede Staffelung. Dazu kommen bis zu neun Länderzonen: Deutschland, Österreich und die Schweiz, EU und Drittland – jede Zone mit eigenen Preisen für jede Gruppe. Bietet Ihr Shop Nachnahme an, hinterlegen Sie die Gebühr ebenfalls je Zone und Gruppe.
Versandkostenfreiheit, die nicht zu viel verschenkt
Die Freigrenze Ihres Shops gilt für den ganzen Warenkorb – und verschenkt damit auch den teuren Speditionsversand, sobald der Bestellwert stimmt. Bei uns bekommt jede Versandgruppe ihre eigene Freigrenze, wahlweise nach Bestellwert oder nach Stückzahl. Der Paketanteil einer Bestellung kann so versandkostenfrei sein, während das Sperrgut in derselben Bestellung ganz normal berechnet wird. Das ist fair für Ihre Kunden und rechnet sich für Sie.
Nachvollziehbar für Ihre Kunden
Versandkosten, die der Kunde nicht versteht, kosten Bestellungen. Auf Wunsch zeigt Ihr Shop deshalb bei der Wahl der Versandart, wie sich der Betrag zusammensetzt: „Paket klein (2,90 EUR) | Sperrgut (39,00 EUR)“. Aus einer scheinbar hohen Summe wird eine nachvollziehbare Rechnung – und aus einer Rückfrage im Support eine Bestellung.
Eingerichtet wird mit der Maus, nicht mit Schreibweisen
Preise und Staffeln tragen Sie in einer übersichtlichen Tabelle ein: je Versandgruppe eine eigene kleine Staffeltabelle, links der Staffelwert, rechts der Preis, darunter die Nachnahmegebühr. Die Überschrift sagt Ihnen dabei gleich, ob die Werte als „ab“ oder als „bis“ gelten – die häufigste Fehlerquelle bei Versandkostenstaffeln ist damit vom Tisch. Leere Zeilen verschwinden beim Speichern, die übrigen werden automatisch sortiert.
Nachrechnen statt hoffen
Versandkostenregeln sind schnell eingerichtet und schwer zu überblicken. Deshalb bringt das Modul einen Rechner mit: Sie geben ein Lieferland und einen Probe-Warenkorb ein und sehen Zeile für Zeile, wie der Betrag entsteht – welche Staffel gegriffen hat, ob ein Festpreis gilt, ob eine Freigrenze erreicht wurde oder ob für eine Gruppe in dieser Zone nichts hinterlegt ist. Der Rechner benutzt dieselbe Rechnung wie Ihr Shop, das Ergebnis ist also kein Näherungswert, sondern genau der Betrag, den Ihr Kunde zahlt.
Hinweise, die Rückfragen ersparen
Zu jeder Versandgruppe können Sie eine Lieferzeit und einen Hinweis hinterlegen, den Ihr Shop unter dem Warenkorb anzeigt, sobald ein passender Artikel darin liegt: „Speditionsversand, Anlieferung bis Bordsteinkante“ oder „Bitte geben Sie eine Telefonnummer für die Avisierung an“. Gerade bei Sperrgut spart das Support, Annahmeverweigerungen und teure Retouren.
Einmal einrichten, dann läuft es mit
Die Zuordnung der Artikel machen Sie nicht Stück für Stück: Sie filtern Ihre Artikel nach Hersteller, Kategorie, Suchbegriff oder gezielt nach „ohne Versandgruppe“ und weisen allen Treffern in einem Zug eine Gruppe zu. Über die Kategoriebearbeitung geht es ebenso – auf Wunsch samt allen Unterkategorien. Eine Standardgruppe fängt außerdem alles auf, was Sie einmal vergessen, damit ein neu angelegter Artikel niemals ohne Versandkosten durchrutscht. Und wenn Sie möchten, arbeitet die neue Versandart exklusiv: Dann ist sie die einzige, die Ihre Kunden zu sehen bekommen – bei Bedarf mit der Selbstabholung als einziger Ausnahme.
Für wen sich das lohnt
Für jeden Shop mit gemischtem Sortiment: Baumarkt und Werkstattbedarf, Möbel und Einrichtung, Getränke und schwere Lebensmittel, Gartenbedarf, Tierbedarf, Sportgeräte, Ersatzteile, Elektro und Beleuchtung. Überall dort, wo ein kleines Zubehörteil und ein sperriges Hauptprodukt im selben Warenkorb landen können, ist eine einzige Versandkostenregel immer die falsche.
Häufige Fragen
Wie viele Versandgruppen kann ich anlegen?
So viele, wie Sie brauchen. In der Praxis kommen die meisten Shops mit zwei bis fünf Gruppen aus.
Muss ich jedem Artikel eine Gruppe zuweisen?
Nein. Legen Sie eine Gruppe als Standard fest, dann werden alle Artikel ohne eigene Zuordnung darüber berechnet.
Kann ich das Modul neben meinen bisherigen Versandarten betreiben?
Ja. Sie können die Versandgruppen parallel zu Ihren übrigen Versandarten anbieten oder exklusiv verwenden – dann verdrängt diese Versandart alle anderen.
Wie werden die Einzelbeträge zusammengefasst?
Das entscheiden Sie: addieren, nur den teuersten Betrag ansetzen oder mit der Stückzahl multiplizieren.
Gelten die Freigrenzen je Gruppe oder für den ganzen Warenkorb?
Je Gruppe. Genau darin liegt der Vorteil gegenüber der Freigrenze, die Ihr Shop selbst mitbringt.
Funktioniert die Staffelung auch nach Gewicht?
Ja, wahlweise nach Gewicht, nach Bestellsumme oder nach Stückzahl – für jede Gruppe getrennt einstellbar.
Kann ich für verschiedene Länder verschiedene Preise hinterlegen?
Ja, über bis zu neun Länderzonen mit jeweils eigenen Preisen und Nachnahmegebühren.
Woher weiß ich, ob meine Staffeln stimmen?
Der eingebaute Rechner zeigt Ihnen für jeden Probe-Warenkorb, welche Staffel greift und wie der Betrag entsteht – mit derselben Rechnung, die auch im Shop läuft.
Kann ich meinen Kunden Hinweise zur Versandart zeigen?
Ja. Zu jeder Versandgruppe lassen sich eine Lieferzeit und ein Hinweistext hinterlegen, die im Warenkorb erscheinen, sobald ein Artikel dieser Gruppe enthalten ist.
Lassen sich die Texte anpassen?
Ja, über die Shopfunktion „Texte ändern“. Die Namen der Versandgruppen pflegen Sie direkt in der jeweiligen Gruppe, je Sprache.
Testen Sie selbst: