„Der VPE-Rechner“
Ihre Kunden denken in Quadratmetern – Ihr Shop verkauft Pakete
Fliesen gehen paketweise über den Tisch, Kantenband auf der Rolle, Wein im Karton, Dämmstoff im Bund. Wer einen Raum auslegen will, weiß aber nur eines: wie viele Quadratmeter es sind. Die Umrechnung auf Pakete bleibt am Besucher hängen – mitsamt dem Risiko, sich zu verrechnen, zu wenig zu bestellen oder den Kauf lieber ganz abzubrechen. Der Bedarfsrechner nimmt ihm diese Rechnung ab, direkt auf der Artikelseite.
Zwei Felder, die immer zusammenpassen
Neben dem gewohnten Mengenfeld erscheint ein zweites Feld für den Bedarf, beschriftet mit der Mengeneinheit des Artikels – m², lfd. m, kg oder Flaschen. Wer dort „45“ einträgt, bekommt bei einem Paket zu 1,44 m² sofort 32 Pakete gesetzt, und im Bedarfsfeld steht, was diese 32 Pakete wirklich ergeben: 46,08 m². Ihr Kunde sieht auf einen Blick, wie viel Verschnitt er hat. Die Rechnung läuft in beide Richtungen: Ändert er die Paketzahl über die Plus- und Minus-Schaltflächen, zieht das Bedarfsfeld sofort nach.
Es wird aufgerundet – und zwar richtig
Ein angebrochenes Paket gibt es nicht, also rundet das Modul grundsätzlich auf die nächste ganze Verkaufseinheit auf. Dabei berücksichtigt es auch die Mindestabnahme und das Abgabeintervall, die Sie am Artikel hinterlegt haben: Wer weniger eingibt, als Sie verkaufen, bekommt die kleinste bestellbare Menge gesetzt und sieht sofort, wie viel das ist. Was im Bedarfsfeld steht, ist damit immer das, was tatsächlich geliefert wird – kein Zahlenpaar, das sich widerspricht.
Eingaben so, wie Menschen sie tippen
„12,5“, „12.5“ und „1.234,5“ führen alle zum erwarteten Ergebnis, egal ob Ihr Kunde mit Komma oder Punkt arbeitet. Ausgegeben wird in der Schreibweise Ihres Shops. Die Umrechnung setzt erst ein, wenn die Eingabe steht – niemandem wird die Zahl unter den Fingern weggerechnet.
Der Kunde erfährt, warum er mehr bekommt als bestellt
Unter dem Eingabefeld steht in einem Satz, was gerade passiert ist: „Aufgerundet auf 32 Paket = 46,08 m².“ Gibt es eine Mindestabnahme oder ein Abgabeintervall, nennt eine zweite Zeile auch diese. Das ist der Unterschied zwischen einer Zahl, die der Kunde hinnimmt, und einer Zahl, die er versteht – und es spart Ihnen Rueckfragen im Support. Ob gerundet wird und in welche Richtung, legen Sie im Setup fest: immer aufrunden, immer abrunden oder kaufmaennisch zur naechstliegenden Stueckzahl.
Die Angabe begleitet den ganzen Einkauf
Auf Wunsch bleibt die Umrechnung nicht auf der Artikelseite: In der Artikelliste steht, was eine Verkaufseinheit enthaelt („1 Paket = 1,44 m²“), im Warenkorb und in der Bestelluebersicht, was die bestellte Menge ergibt („32 Paket = 46,08 m²“), und dieselbe Zeile laesst sich auf den Bestellausdruck und in die Bestellbestaetigung uebernehmen. Jeder dieser vier Orte ist einzeln zuschaltbar und ab Werk aus – an Ihren Belegen aendert sich also nichts, bis Sie es wollen.
Nur fuer die Kundengruppen, die davon profitieren
Handwerksbetriebe rechnen in Quadratmetern, Endkunden kaufen das einzelne Paket. Darum laesst sich der Rechner auf ausgewaehlte Kundengruppen beschraenken – ohne Auswahl sieht ihn jeder. Die Einschraenkung wirkt ueberall zugleich: Artikelseite, Liste, Warenkorb und Belege.
Keine neuen Pflegefelder
Das Modul bringt bewusst keine eigene Datenhaltung mit. Es nutzt die Angaben, die Ihr Shop ohnehin am Artikel führt: die Grundpreis-Mengeneinheit und den Grundpreis-Umrechnungswert, dazu Mindestabnahme und Abgabeintervall. Haben Sie diese Felder für die Grundpreisangabe sowieso schon gepflegt, ist der Rechner mit einem einzigen Häkchen am Artikel einsatzbereit.
Artikelgenau statt pauschal
Sie entscheiden je Artikel, ob der Rechner erscheint. Bei Fliesen, Bodenbelägen und Meterware ergibt er Sinn, bei stückweise verkauften Artikeln nicht – dort bleibt die Artikelseite unverändert. Fuer ganze Warengruppen bringt das Modul eine eigene Spalte in die Schnellpflege: nach Kategorie filtern, alle Zeilen ankreuzen, Serienaenderung – fertig. Wer lieber offline arbeitet, nutzt die zusaetzliche Spalte im Artikel-Im- und Export und stellt Hunderte Schalter in der Tabellenkalkulation um.
Für wen sich das lohnt
Für den Fliesen-, Boden- und Baustoffhandel, für Tapeten, Laminat und Dämmstoffe, für Meterware aller Art, für den Garten- und Zaunbau und für jeden, der kartonweise abgibt – vom Weinhandel bis zum Getränkegroßhandel. Überall dort, wo zwischen dem Bedarf des Kunden und Ihrer Verkaufseinheit eine Rechnung steht, entfernt dieses Modul eine Hürde vor dem Warenkorb.
Häufige Fragen
Verändert der Rechner meine Preise oder den Warenkorb?
Nein. In den Warenkorb geht immer die Verkaufseinheit. Das Bedarfsfeld ist reine Rechenhilfe und berührt Preis, Bestand und Versand nicht.
Was passiert bei Artikeln ohne Verpackungsangaben?
Dort bleibt der Rechner aus. Sinnvoll ist er nur, wenn der Umrechnungswert ungleich 1 ist und Mengeneinheit und Verkaufseinheit auseinanderfallen.
Funktioniert das auch im Theme Malibu?
Ja. Voraussetzung ist lediglich, dass das Mengenfeld auf der Artikelseite sichtbar ist – neuere Gambio-Fassungen blenden es ab Werk aus, der StyleEdit4 schaltet es mit einem Klick wieder ein. Das Handbuch beschreibt den Weg.
Kann ich die Beschriftung ändern?
Ja, über die Shopfunktion „Texte ändern“. Statt „Bedarfsrechner:“ steht dort dann, was zu Ihrem Sortiment passt – und auch die Hinweissaetze lassen sich frei umformulieren.
Muss ich meine Bestellbestaetigung anfassen?
Nur wenn Sie die Angabe dort haben moechten. Die Mailvorlage gehoert Ihnen, deshalb entscheiden Sie, an welcher Stelle die Zeile steht; das Handbuch nennt die eine Zeile, die dafuer noetig ist.
Hier eine Demo: